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Buch 1 der Urlaubslektüre ist durch. Ich konnte nicht warten, als erstes mussten die „Nürnberger Frösche“ dran glauben. Das ist der 2. Hänsel-und-Gretel-Krimi. Ein Bote kippt tot um, direkt nachdem er Gretel einen Auftrag seines Chefs übermittelt hat. Albrecht Dürer der Viel Viel Jüngere vermisst Bilder. Mit Fröschen drauf. Er hängt halt an ihnen. Problem: Die Dinger waren so groß, dass man nicht mit Ihnen unerkannt hätte verschwinden können. 

Gretel ist gefragt. Es geht nach Nürnberg, wo sie Bekanntschaft mit dem ältesten Gewerbe der Welt macht (nicht jeder sieht in Leder eingeschnürt wirklich gut aus), den Boss der Mäusemafia kennenlernt, und sich von ihrer Perücke (mit Glöckchen!) trennen muss. 

Wieder ein witziger Roman, der vor allem durch die ausgeklügelte Sprache besticht. Ja, man kann lange Schachgelsätze bilden, die trotzdem verständlich und lustig sind. Die Charaktere sind wieder sehr fein gezeichnet, und es macht Spaß, Gretel dabei zu begleiten, wie sie sich mit ihren Nichtsnutz von Bruder rumschlagen muss (aber KOCHEN kann der!) und sich in Pose wirft, wenn General Ferdinand von Ferdinand in der Nähe ist.  

 
Foto: privat

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