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Sterben finden die meisten Menschen wohl doof – einfach, weil danach entweder alles vorbei ist oder man nicht weiß, ob und wie es weitergeht. Bei Harry August ist das anders. Wenn Harry stirbt, wird er wiedergeboren – immer wieder und wieder zum selben Zeitpunkt an der selben Stelle. Mittlerweile hat er das fast ein Dutzend Mal erlebt. Immer behält er alles, was er in seinen vorherigen Leben gelernt und erlebt hat und vergrößert so sein Wissen und seine Kenntnisse. 

Doch eines Tages ist alles anders. Ihm wird mitgeteilt, dass das Ende der Welt bevorsteht und er es verhindern soll. Und da das Ereignis, was nur grob bekannt ist, zu Beginn des 20. Jahrhunderts stattfindet, ist klar: Harry hat die besten Chancen, es zu verhindern. Daher ist die Aufgabe klar: Sterben und versuchen, die Welt zu retten. 

Ich hab mich beim Lesen etwas schwer getan. Der Roman ist in der Ich-Perspektive geschrieben, und die find ich einfach nicht so pralle. Mich nervt, dass man mir als Leser so nur eine Perspektive bietet. 

Die Geschichte an sich ist aber flüssig und spannend, auch wenn ich finde, dass die Erinnerungen an die vergangenen Leben manchmal etwas zu langatmig waren.

Insgesamt nicht die Erfindung des Wiedergeburt-Roman-Rades, aber dennoch gelungen und nett zu lesen. 


Bild: Lübbe

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