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Gestern hatte ich ein Date mit Justus, Peter und Bob, den drei Detektiven. Aus dem Keller einer Mandantin wurde eine Inka-Mumie gestohlen – und die drei ??? sollten den Fall klären. Knapp 100 Minuten lang wurde recherchiert, verfolgt und einer Pistolenkugel ausgewichen. Eigentlich Schema F. Das Besondere allerdings: Der Fall ist bisher noch nicht als Hörspiel erschienen, sondern wurde speziell für das Planetarium in Bochum vertont. Das hat sich nämlich eine neue Soundanlage geleistet *uiiiii*, mit der man ein 3D-Hörerlebnis bekommen soll.

Und? Wie war’s?

…sagen wir: Etwas verzwickt. Als wär’s geplant gewesen, hatte die Anlage nämlich direkt zu Anfang einen Aussetzer. Also: Alles auf Anfang, das Ganze neu gestartet und alle wieder rein in die Halbkugel – die unfreiwillige Pause hat etwa eine Dreiviertelstunde gedauert. Aber hey: Draußen gab’s Sekt und Snacks. Das besänftigt. Mit einer Stunde Verzögerung ging’s also dann wirklich los.

Der Sound ist top! Bewegungen, während denen gesprochen wird, kommen tatsächlich plastisch rüber, man merkt z. B., wenn jemand beim Sprechen eine Treppe runtergeht. Die visuelle Untermalung war nicht übertrieben, sondern passte gut ins Konzept. Was ich allerdings vermisst habe, war der Sprecher, der zwischendurch immer die Situation beschreibt.

Dennoch: Empfehlung – vor allem für Fans der Drei ???

…und ein Herzliches Dankeschön an das Planetarium Bochum

Planetarium Bochum 02

Foto: Zeiss Planetarium Bochum

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